"DAS ZEICHEN DES GLORREICHEN KREUZES"

BOTSCHAFT CHRISTI
1972 - 1978

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DAS GLORREICHE KREUZ
oder
" DAS ZEICHEN DES MENSCHENSOHNES "

DIE ACHTE ERSCHEINUNG

Dienstag, den 12. Juni 1973, 19 Uhr in der Kapelle

Madeleine beendet den Rosenkranz mit den Schwestern und dem Priester. Sie fühlt, wie ein Wind ihr das Gesicht streift, glaubt an einen Luftzug ; aber beunruhigt fragt sie den Priester, ob er auch den Wind gefühlt habe. Auf seine negative Antwort erscheint das Licht am platz des Tabernakels "blendend vor Schönheit".

Jesus erscheint mit ausgebreiteten Armen, wie um sie zu umfangen und sagt :

"Ich bitte dich, hierhier zu kommen."

(Madeleine nähert sich ihm.)

"Sag dies mit lauter Stimme."

(Er har Wort für Wort leise diktiert :)

"Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende und alles, was euch gegeben worden ist. Ich bin die Liebe, der Friede, die Freude, die Auferstehung und das Leben. Küsse die hier anwesenden Personen aus Liebe (zu mir) und aus Nächstenliebe."

Bitte, wiederhole dieses :

"Attendite, quod in aure auditis, praedicate super tecta. Per te Magdalena civitas Dozulea decorabitur per Sanctam Crucem et aedificat Sanctuarium Domino in monte ejus. Terribilis est locus iste. "

(Gebt acht ! Was ihr mit den Ohren hörtet, das verkündet auf den Dächern. Durch dich, Madeleine, wird die Stadt Dozulé mit dem Heiligen Kreuz geschmückt werden, und sie wird dem Herrn ein Heiligtum auf ihrem Berge bauen. Welch ein furchterregender Ort !)

"Küsse dreimal die Erde als Buße für die Sündhaftigkeit."

Jesus war sehr traurig. Er sah lange die drei anwesenden Personen an und er sagte :

"Sage dies laut den Personen, die mit dir den Rosenkranz beten" (den beiden Schwestern und dem Priester) :

"Beeilt euch, der Welt zu verkünden, was ihr in meinem Namen gesehen und gehört habt. Gebt dem Bistum den Befehl, mein Gesetz zu verkünden, damit das Glorreiche Kreuz und das Heiligtum der Versöhnung errichtet werden genau an dem Ort, wo Madeleine es sechsmal gesehen hat, und kommt alle in Prozession dorthin."

Dann hob Jesus die Arme, die Hände Madeleine zugewendet. Sein Blick war in die Ferne gerichtet. Er sagte :

"Wenn dieses Kreuz von der Erde erhoben sein wird, werde ich alles an Mich ziehen."

Dann senkte er seine Arme und breitete seine Hände aus, um sie zu empfangen, und sagte zu ihr :

"Komm jeden ersten Freitag im Monat hierher. Ich werde dich besuchen bis zur Erhebung des Glorreichen Kreuzes."

Madeleine bewundert Ihn einen Augenblick ; dann wird Er unsichtbar, indem Er sich ein wenig erhebt.

DIE NEUNTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 6. Juli 1973, 19 Uhr 05

In der Kapelle erscheint Jesus am Platz des Tabernakels, die Hände nach Madeleine ausgestreckt, wie um sie zu umfangen. Er lächelt ihr lange zu mit einem sehr milden Lächeln und mit einem Blick wunderbarer Güte. Er erhebt die rechte Hand zu ihr, legt die andere an seine Brust und sagt :

"Sei so gut und wiederhole dies :

Misit Dominus manum suam et dixit mihi. "Spiritus Domini docebit vos quaecumque dixero vobis."

(Der Herr streckte die Hand aus und sagte zu mir : "Der Geist des Herrn wird euch alles lehren, was ich euch gesagt habe.")

"Geh zum Bistum und sage alle Worte, die ich dir diktiert habe und die Dienerin des Herrn wird eine Sprache sprechen, die ihr fremd ist."

"Aber Herr", sagt Madeleine, "Ich erinnere mich nicht mehr daran."

"Denke an mein Wort : Ihr werdet vor meinem Namen Zeugnis geben. Ihr braucht keine Sorge zu haben, was ihr sagen sollt. Ich werde mit euch sein."

Dann wird Jesus unsichtbar.

Am ersten Freitag im August 1973

Jesus ist nicht gekommen.

Weinend verläßt Madeleine die Kapelle. Sie kann nicht schlafen und denkt, daß sie nicht getan hat, was Jesus ihr aufgetragen hatte, zum Bistum zu gehen...

Einige Tage später ging sie mit dem Priester und Schwester B. zögernd und unruhig hin.

Als sie dort war, bewirkte der Heilige Geist, daß sie sich an alles erinnerte. Und der Bischof sagte : "Wenn das von Gott kommt, wird es fortdauern."

Sie ist glücklich, erfüllt zu haben, um was Jesus sie gebeten hatte. Bei der Rückkehr nach Dozulé herrscht große Freude im Wagen.

L'Ostensoir

"Ohne dich, Heiliger Geist, besteht nichts, ist nichts möglich. Wir sind nur Finsternis. Doch wenn man dich besitzt, ist alles Freude, alles Liebe, ist alles möglich."

DIE ZEHNTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 7. September 1973, 7 Uhr

In der Kapelle erscheint das Licht am Platz des Hl. Sakramentes, dann Jesus, der sanft lächelt.

"Kniet nieder und grüßt... Freut euch ! Jesus von Nazareth, der auferstandene Menschensohn ist da, vor mir, von Licht umgeben... Seine Hände und sein Gesicht strahlen wie die Sonne. Sein Blick ist Liebe und Güte... Und dies sagt der Erste und der Letzte und der Lebendige zu euch allen, die ihr Zeugen hiervon seid :

Freut euch, freut euch unaufhörlich im Herrn ! Möge eure Freude allen Menschen kund werden ! Freut euch, wie die hier gegenwärtige Dienerin des Herrn vor Freude überfließt im Licht, das sie entdeckt... Seid demütig, geduldig, barmherzig... "

(Und mit ernsterem Blick) :

"Küßt dreimal die Erde als Buße für die Sündhaftigkeit !"

Jesus blickte traurig. Er betrachtet die Leute in der Kapelle immer mit einem sehr traurigen Blick, als wenn Er die Welt sähe.

Madeleine fragt ihn, warum, und er antwortet :

"Ich bin traurig wegen des Mangels an Glauben in der Welt, wegen all jener, die meinen Vater nicht lieben..."

(Und sehr langsam) :

"Sag dies mit lauter Stimme :

Geht alle in Prozession an den bestimmten Ort, wo die Dienerin des Herrn das Glorreiche Kreuz gesehen hat, und sagt alle Tage dieses einfache GEBET und danach ein Gesätz vom Rosenkranz (ein "Vater unser..." und zehn "Ave Maria...").

Dann sagte Jesus:

"Bete einen ganzen Rosenkranz, ebenso wie die Personen die mit dir beten."

(Sehr langsam diktiert, mit ernster und fester Stimme.)

- Hab Erbarmen, mein Gott, mit denen, die Dich lästern ! verzeihe ihnen ! Sie wissen nicht, was sie tun.
- Hab Erbarmen, mein Gott, mit dem Skandal der Welt, befreie sie vom Geiste Satans !
- Hab Erbarmen, mein Gott, mit denen, die Dich fliehen ! Schenke ihnen Geschmack an der Heiligen Eucharistie !
- Erbarme Dich derer, die kommen werden, um am Fuße des Glorreichen Kreuzes ihre Sünden zu bereuen. Mögen sie in Gott unserem Erlöser, Frieden und Freude finden.
- Hab Erbarmen, mein Gott, damit Deine Herrschaft komme ! Aber rette sie ! Noch ist es Zeit... Denn die Zeit ist nahe. Siehe, Ich komme. Amen. Komm, Herr Jesus !"

Madeleine weinte. Jesus hat sie die ganze Zeit, während des Rosenkranzes traurig betrachtet. Nach dem Rosenkranz sagte er :

"Herr, breite über die ganze Welt, den Reichtum Deiner unendlichen Barmherzigkeit aus !"

Sei so gut und wiederhole dies :

"Vos amici mei estis, si feceritis, quae ego praecipio vobis...

(Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was Ich euch befehle)

"Jedesmal, wenn du in meinem Namen Zeugnis ablegst, sei so gut, dies zu wiederholen."

"Herr, ich werde deinen Willen tun", sagte Madeleine.

DIE ELFTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 5. Oktober 1973, 19 Uhr

In der Kapelle hat Jesus den Platz des Heiligsten Sakramentes eingenommen. Altar und Monstranz sind verschwunden. Der Herr erscheint ganz nahe bei Madeleine, leicht erhöht, die Füße auf einen flachen Stein gestellt und zur Seite einige Kieselsteine. Sein rechter Fuß ist vorgestellt und leicht entblößt, fast bis zum Knöchel. Der linke Fuß ist größtenteils bedeckt von seinem Kleid. Das Kleid wird von einer Kordel zusammengehalten. Der Halsausschnitt, abgerundet und gefaltet legt den Hals ein wenig frei. Die Ärmel sind ziemlich weit wie die eines Chorhemds. Der Ärmel ist ganz aus einem Stück. Seine ziemlich langen Haare fallen auf seine Schultern. Seine Hände sind leuchtend wie sein Gesicht das wunderbar ist. Das übrige ist weiß. Sein Blick ist Liebe und Güte, sehr leuchtend wie die Sonne.

("Ich unterstreiche diesen Satz. Er bezieht sich auf Jesus " schreibt Madeleine.)

Er lächelte ihr zu, die Hände ausgestreckt, wie um sie zu empfangen. Sie beugte das Knie. Sie grüßte. Dann kniete sie nieder und machte das Kreuzzeichen.

("Ich mache es von selbst, ohne daß Er mich darum zu bitten braucht, ohne Zweifel verleitet Er mich dazu. ich muß es machen" betont Madeleine.)

Er verweilte einige Augenblicke ohne zu sprechen. Sie ist voll Verwunderung und Er sagte zu ihr :

"Sage allen Leuten, die hier gegenwärtig sind, sie sollen mit dir das Gebet sprechen, das ich euch gelehrt habe, gefolgt von einem Gesätz vom Rosenkranz :

- Hab Erbarmen, mein Gott, mit denen, die Dich lästern ! verzeihe ihnen ! Sie wissen nicht, was sie tun.
- Hab Erbarmen, mein Gott, mit dem Skandal der Welt, befreie sie vom Geiste Satans !
- Hab Erbarmen, mein Gott, mit denen, die Dich fliehen ! Schenke ihnen Geschmack an der Heiligen Eucharistie ! Wer den Willen meines Vaters tut, und wer von diesem Brot ißt, wird ewig in diesem Lichte leben...
- Erbarme Dich derer, die kommen werden, um am Fuße des Glorreichen Kreuzes ihre Sünden zu bereuen. Mögen sie in Gott unserem Erlöser, Frieden und Freude finden.
- Hab Erbarmen, mein Gott, damit Deine Herrschaft komme ! Aber rette sie ! Noch ist es Zeit... Denn die Zeit ist nahe. Siehe, Ich komme. Amen. Komm, Herr Jesus !"

Jesus betet ganz leise die zehn Ave vom Rosenkranz mit Madeleine, die jedes "Ave Maria" abwartet und die schreibt :

"Es war so ergreifend diesen Rosenkranz mit Jesus zu beten, wie ich ihn in meinem ganzen Leben nicht so behutsam gebetet habe."

Dann hat Jesus gesagt :

"Herr, breite über die ganze Welt den Reichtum Deiner unendlichen Barmherzigkeit aus !"

Madeleine bemerkt :

"Ich glaube, daß ich diesen Satz nicht wiederholt habe, da ich so versenkt war von der wunderbaren Gegenwart Jesus. Ich hätte Ihn endlos bewundert, ohne etwas zu sagen oder um etwas zu bitten. Übrigens gibt es nichts zu erbitten. Ich höre nicht, und ich rühre mich nicht. Und wenn Jesus da ist, bin ich einfach nicht mehr auf der Erde. Ich sehe und denke an nichts mehr, was mich umgibt... Kein Wort kann ausdrücken, was ich empfinde... Man hat den Eindruck, daß man in diesem so hellen Licht die Tiefe des Weltalls oder der Ewigkeit entdecken könne.

Allen, die zweifeln, kann ich versichern, daß es eine andere Welt gibt, als die, die man sieht ; und die Wunderbarste ist die, die man nicht sieht."

Jesus fügt hinzu :

"Sag dies mit lauter Stimme : Das Glorreiche Kreuz,

(Er betrachtet die Anwesenden ringsum)

errichtet auf dem hohen Hügel, muß durch sein senkrechtes Ausmaß mit der Stadt Jerusalem vergleichbar sein. Die Arme des Kreuzes müssen sich von Osten nach Westen richten. Es muß von großer Leuchtkraft sein..."

(Und mit sehr ernster Miene) :

"So ist es das Zeichen des Menschensohnes...

Laßt 100 m von dem Ort des Glorreichen Kreuzes graben in der Richtung seines rechten Armes ; so wird Wasser hervorfließen. Ihr alle sollt kommen, euch darin zu waschen zum Zeichen der Reinigung... "

(Er wendet sich zu Madeleine, ohne ihr zu sagen es laut zu sprechen) :

"Sei immer froh ! Beklage dich nicht über den allgemeinen Zerfall dieser Generation ; denn all dies muß kommen. Aber siehe ! Da erscheint am Himmel das Zeichen des Menschensohnes. Und jetzt muß die Zeit der Völker in Erfüllung gehen. Alle werden sich an die Brust schlagen. Nach der Evangelisierung der ganzen Welt, dann werde Ich in Herrlichkeit wiederkommen. "

Er schaut Madeleine an, lächelt ihr zu und verschwindet.

DIE ZWÖLFTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 2. November 1973, 19 Uhr

Jesus stellte sich in der Kapelle mit geöffneten Händen vor. Er hat die Arme erhoben in Kreuzesform. Der Kopf war leicht zur rechten Seite geneigt, als wollte man Ihn kreuzigen. Er hatte keine Wunden. Übrigens habe ich nie seine Wunden gesehen. Er sagte :

"Dozulé ist hinfort eine geweihte und heilige Stadt... Ihr erlebt die Zeit der höchsten Gewalt des Bösen gegen Christus. Satan ist aus seinem Gefängnis losgebunden. Er hat die ganze Welt inne."

Jesus spricht immer sehr langsam zu mir. An diesem Tage war seine Stimme sehr ernst. Ich war sehr traurig, als ich Ihn so sah. Dann sagte Er mir :

"Gog und Magog, ihre Zahl ist unberechenbar. Was auch kommen mag, beunruhigt euch nicht ! Alle werden für ewige Zeit ins Feuer geworfen werden... Selig ist derjenige, wer sich nur vom Höchsten Gott verlocken läßt !"

Dann senkte Jesus seine Arme und Hände und nahm seine normale Haltung wieder an, das heißt : Er streckte, wie gewöhnlich, seine Hände zu mir aus und sprach :

"Diese Botschaft ist für dich :

"Selig, derjenige der sich nur vom Höchsten Gott verlocken läßt ; denn mein Vater ist nur Güte. Er vergibt dem größten Sünder im letzten Augenblick seines Lebens... Sage den reuigen Sterbenden, wie groß auch die Sünde sei, je größer ist meine Barmherzigkeit. Im selben Augenblick, da seine Seele seinen Leib verläßt, befindet sie sich in diesem herrlichen Licht. Sage es ihnen - Jesus Worte."

Jesus lächelte lange, hinterließ ihr eine wichtige Botschaft für den Bischof, und machte ihr eine persönliche Mitteilung... Dann verschwand Jesus.

Freitag, den 7. Dezember 1973

Jesus ist nicht gekommen.

Madeleine wartet lange. um 7 Uhr 45 verläßt sie die Kapelle.

Dennoch weiß sie, daß Er immer da ist, alle Tage gegenwärtig in unserem täglichen Leben. "Mein Jesus, wenn Du wüßtest, wie sehr ich Dich liebe! Und Er weiß es", schrieb sie.

DIE DREIZEHNTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 4. Januar 1974, 16 Uhr 15

Madeleine, die gegen 14 Uhr zum Bügeln zu den Schwestern gekommen war, geht zunächst in die Kapelle, um Jesus anzubeten. Nachdem sie hinausgegangen war, kehrt sie gegen 15 Uhr dahin zurück, "als wenn sie etwas hintreiben würde". Sie fühlt sich wie am Platz festgenagelt, auf unbestimmte Zeit. Sie hört, wie es 16 Uhr 15 schlägt...

Sie beginnt, ihre letzten 10 Ave vom Rosenkranz zu beten. Plötzlich wird es ihr Dunkel vor den Augen. Sie fühlt ihr Herz stark klopfen und ruft dem Priester zu, der in diesem Augenblick mit Schwester M. anwesend ist :

"Was geschieht mit mir ? Ich sehe nichts mehr... Ich fürchte mich... Wie spät ist es ?... Ich will nach Hause zurückgehen."

Sie hört, wie der Priester sich ihr nähert. Der sagt später :
"Ich habe mich ihr genähert. Sie zeigte wirklich allen Anschein der Blindheit, machte den Eindruck, ganz in der Nacht verloren zu sein, die Augen waren erloschen, das Gesicht war verzerrt, ohne Orientierung und voller Panik.

Ich habe versucht, sie zu beruhigen, weil ich dachte, das wäre eher die erste Episode einer mystischen Erscheinung als eine unerwartete Prüfung."

"Warten Sie einige Augenblicke. Das wird vorübergehen." Ich habe Schwester M. gebeten, Schwester B. kommen zu lassen, die auch sofort gekommen ist.

Madeleine ist trotzdem nicht beruhigt. Sie schreibt später :

"Ich sagte mir innerlich : Man sieht gut, daß er nicht an meiner Stelle ist... Ich fragte mich, was aus mir werden solle. Ich dachte an meine Familie, meine Kinder. Wie traurig war ich ! Jesus hatte mir eines Tages nach einem Besuch wohl gesagt, daß ich leiden werde für die Sünder. Er hat mir nicht gesagt, daß ich erblinden werde. Er hatte mir gesagt, was mit meinem Körper geschehen wird und daß ich besonders geistig viel leiden werde... Wenn ich das gesagt habe geschah es aus Furcht...

Ich dachte auch ebenso wenig, daß das von Jesus komme. Das war nicht die Stunde ; denn früher war es immer 7 Uhr abends, wenn ich Ihn sah...

Und dann, auf einmal, in dieser schrecklichen Angst, in dieser großen Finsternis der Augen, aber auch des Geistes, bemächtigt sich meiner die Freude."

"Ihre Augen, die trübe waren, finden ihren Glanz wieder. Ihre Traurigkeit verwandelt sich in unermeßliche Freude, in unbeschreiblichen Frieden", sagt der Priester.

Sie schreibt :

"Ich denke, daß es so ist wie bei einem der auf seinem Sterbebett leidet. Wenn die Seele seinen Leib verläßt, leidet er nicht mehr. Dann befindet er sich plötzlich in diesem Seligkeit, in diesem geistigen Licht. Er ist mit Jesus verklärt."

Dann erscheint ihr das Licht wie gewöhnlich am Platz des Heiligen Sakramentes "noch schöner, noch leuchtender, noch klarer als gewöhnlich"...

Madeleine, die unten in der Kapelle war, denkt :

"Ich bin in seinen Händen. Wir sind alle in seinen Händen. Er ist der Herr und macht mit uns, was Er will. Wir müssen Ihm danken für alle Gnaden, die Er uns schenkt. Wenn wir sehen, wenn wir hören, und gehen, wenn wir gesund sind, und glücklich, ist das Gnade von Ihm, von Ihm allein. Er kann uns das alles in einem Augenblick wegnehmen... "

Und Jesus erscheint ; er hält die rechte Hand auf seinem Herzen, der linke Arm hängt am Körper herab. Er lächelt ihr zu und sagt :

"Warum hast du Angst ? Warum zweifelst du ? Ich bin da."

Sie antwortet ihm :

"Herr, ich habe Furcht gehabt, ich habe geglaubt, daß ich blind werden würde..."

Er sagte zu ihr :

"Sage ihnen, daß jeder Mensch auf dieser Erde so in dieser Finstern ist."

Und ohne zu betonen, es ganz laut sagen :

"Küsse dreimal die Erde als Buße für den Mangel an Glauben ! (Was sie getan hat.)

Dann nahm Jesus langsam die Hand von seinem Herzen weg, streckte sie (Madeleine) aus, um ihr ein Zeichen zu geben, sich zu nähern und hat ihr zugleich gesagt :

"Komm, nähere dich bis hierher und grüße !"

Madeleine kniet dann ganz nahe vor ihm ; sie grüßt Ihn, wie Er es sie gelehrt hat.

Er sagt ihr, die Hand auf dem Herzen :

"Sei so gut und wiederhole dies :

Ecce Dominus noster cum virtute veniet et illuminabit oculos servorum suorum. Laetamini, laetamini in Domino, laetamini cum Magdalena. Paratum cor ejus: "Speravi in Domino, ut se simplicitas prodit amabilis".

(Seht unser Herr wird kommen mit Macht und die Augen seiner Diener erleuchten. Freut euch ! freut euch im Herrn ! Freut euch mit Madeleine ! Ihr Herz ist bereit: "Ich habe auf den Herrn gehofft. Wie liebenswert ist seine Einfachheit.)

Dann ohne zu betonen, es laut zu sagen :

"Jedesmal, wenn du nach der Heiligen Kommunion auf deinen Platz zurückkehrst, lege die linke Hand auf dein Herz und die Rechte gekreuzt darüber."

Jesus machte diese Gebärde so, wie Er es ihr erklärte. Er lächelte ihr einige Augenblicke zu und verschwand.

Am ersten Freitag des Monats Februar 1974

Ist Jesus nicht erschienen.

DIE VIERZEHNTE ERSCHEINUNG

Am ersten März 1974 von 15 Uhr 30 bis 15 Uhr 40

In der Kapelle sind gegenwärtig der Priester, drei Ordensschwestern und vier Damen.

"Das Licht ist das Licht !", sagt Madeleine.

Jesus erscheint wie gewöhnlich an derselben Stelle, wie um Madeleine zu empfangen. Er lächelt ihr einige Augenblicke zu. Er hebt die Augen zum Himmel mit ernstem und weitem Blick. Er sagt :

"Sei so gut und wiederhole :

Er erhebt die Arme in kreuzform, ein wenig höher, und spricht ganz langsam, jeder Satz wird von Madeleine wiederholt.

"Ecce cujus imperti * Nomen est in aeternum. Quae videt me, videt et Patrem meum, Magdalena !" "Annuntiate virtutes ejus qui vos de tenebris vocavit in admirabile lumen suum. Nolite timere, Deum benedicite, et cantate illi."

("Hier ist Der, dessen Name ein ewiges Reich hat. Wer mich sieht, sieht auch meinen Vater, Madeleine !" " Verkündigt die Wunder dessen, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. Fürchtet euch nicht ! Preiset den Herrn und singet Ihm !")

Jesus fährt fort :

"Ich bin das Licht der Welt. Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen."

"Buße, Buße, Buße ! Küsse dreimal die Erde als Buße für den Mangel an Glauben in der Welt !"

Dann nahm er seine normale Haltung ein :

"Heute besucht mich Jesus von Nazareth, der auferstandene Menschensohn, zum achten Mal. Seine Hände, sein Gesicht strahlen wie die Sonne. Seine Kleider sind glänzend weiß. Sein Blick ist Liebe und Güte. Liebt euren Nächsten wie Ich euch liebe ! Möge euer Blick Liebe und Güte sein für jeden unter euch ! Küsse eine der Anwesenden aus Liebe und Barmherzigkeit !"

Madeleine hat der ersten Person, die sich da befand, den Kuß gegeben; das war Schwester M. von A., die Generaloberin von B.

Dann fügt Jesus hinzu :

"Diese Gebärde ist ein Zeichen der Liebe und der Versöhnung für die ganze Welt. Freue dich, Maria, hat der Erzengel Gabriel bei der Empfängnis des Menschensohnes gesagt."

Und in einem sehr ernsten Ton :

"In Wahrheit sage Ich euch : Heute ist es ebenso. Freut euch ; denn die Zeit ist nahe, da der Menschensohn wiederkommen wird in Herrlichkeit. Freut euch ! Freuet euch unaufhörlich im Herrn ! Möge Eure Freude allen Menschen kundwerden wegen der Worte, die ihr soeben gehört habt, wegen meines Namens !"

Dann einige Augenblicke später :

"Möge jeder von euch, in der Stille seines Herzens, Gott um die Gnade bitten, die er wünscht. Heute selbst wird sie euch gegeben werden."

Madeleine ist einige Augenblicke still geblieben. Dann hörte sie die ernsten Worte, die Jesus ihr sagte. Wegen ihres Ernstes wagte sie es nicht dieselben nachzureden. Sie vertraute sie beim Verlassen der Kapelle dem Priester an.

In derselben Haltung fährt der Herr fort :

"Sage der Kirche, daß sie ihre Friedensbotschaft an die ganze Welt erneuere ; denn die Stunde ist ernst. - Satan lenkt die Welt. Er verführt die Geister, macht sie fähig, die Menschheit zu vernichten - in einigen Minuten. - Wenn die Menschheit sich dem nicht widersetzt, lasse ich es geschehen. Und das wird eine Katastrophe sein, wie es sie noch nie seit der Sintflut gegeben hat - und das vor Ende dieses Jahrhunderts. Alle, die gekommen sind, um am Fuße des Glorreichen Kreuzes ihre Sünden zu bereuen, werden gerettet werden. Satan wird vernichtet werden, und nur Frieden und Freude werden bestehen bleiben."

Dann wird Er unsichtbar.

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"DAS ZEICHEN DES GLORREICHEN KREUZES"
"LES AMIS DE LA CROIX GLORIEUSE"
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Tel : du Mardi au Vendredi de 14h à 17h
Tél. : 33 (0)1 47 53 06 23