"DAS ZEICHEN DES GLORREICHEN KREUZES"

DAS GLORREICHE KREUZ
oder
" DAS ZEICHEN DES MENSCHENSOHNES "

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BOTSCHAFT CHRISTI
1972 - 1978

DIE FÜNFZEHNTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 5. April 1974 um 15 Uhr 40

In der Kapelle bildet sich der Lichtschein am Platze der Monstranz. Dann erscheint Jesus mit ausgestreckten Händen, wie um Madeleine zu empfangen, die Ihn bewundert : "Das ist wunderbar.".

Er lächelt ihr zu.

Sie fragt ihn ganz laut : "Wenn du Christus bist, warum sehe ich dann nie deine Wunden?"

Der Priester hatte sie beauftragt, diese Frage zu stellen.

Jesus lächelt ihr weiter zu.

"Welch unerklärliches Wohlsein empfand ich in diesem Augenblick ! Ich fühlte mich nicht mehr auf der Erde", schrieb sie.
Jesus hebt alsdann die rechte Hand und sagt ihr :

"Der Friede sei mit dir !"

Sage dies laut :

Dann nahm er seine gewöhnliche Haltung wieder ein und lächelte nicht mehr.

"Jesus fragt : Warum diese Verwirrung ? Warum entstehen diese Gedanken in euch ? Ihr Priester, die ihr den Auftrag habt zu erfüllen, was ich euch gebiete. Ist es leichter zu rufen : Welch ein Wunder ! wenn man das Wasser aus dem Berge entspringen sieht, als die Magd des Herrn zu hören, wenn sie Worte ausspricht, die sie nicht versteht ? Kleingläubige Menschen, erinnert euch an mein Wort !"

(Die Stimme Jesu war streng.)

"Diejenigen, die in meinem Namen kommen werden, werden in ihnen unbekannten Sprachen reden."

Nach einem kurzen Augenblick des Schweigens und ohne Anweisung, es zu wiederholen :

"Hege keine Zweifel ! Erhebe dich auf ! berühre meine Hände !"

Madeleine erhob sich. Jesus reichte ihr seine linke Hand, dann seine rechte.

Sie schreibt : "Ich habe also seine beiden Hände in die meinen genommen."

(Die gegenwärtigen Personen haben gesehen, wie Madeleine ihre Hände nach rechts und dann nach links, nach jeder Seite der Monstranz ausgestreckt hat, wie um die Hände Christi zu nehmen.)

Er hat mir gesagt :

"Habe keinen Zweifel mehr. Ein Geist hat keine Hand, kein Fleisch !"

Madeleine kniete sich an ihren Platz nieder.

Jesus sagte ihr :

"Sage ihnen dieses : (sie wiederholte ganz laut) Zweifel nicht mehr ! Er ist sicher der auferstandene Jesus, den ich heute zum siebten Male sehe. Ich habe ihm gerade die Hände berührt."

Um dann dem Wunsche jener zu entsprechen, die nicht wußten, wo sie das Becken graben sollten, fragt Madeleine ganz laut :

"Herr, wo muß man graben, um Wasser zu bekommen ?" Er antwortete ihr :

"Das Glorreiche Kreuz, errichtet auf dem hohen Erdhügel, an der Grenzte des Gebietes von Dozulé, genau an der Stelle, wo sich der Obstbaum, der Baum der Sünde befindet ; denn das Glorreiche Kreuz wird von jeder Sünde befreien. Seine Arme müssen sich von Osten nach Westen richten. Jeder Arm der Kreuzes muß 123 m messen und die Höhe des Kreuzes sechsmal mehr. Von diesen 123 m, an dem Platz, den das Kreuz einnimmt, muß man 100 m messen. Dann laßt ein Becken graben von 2 m zu 1,50 m Tiefe. Macht eine Einfriedung ! Wasser wird hervorfließen."

Dann fügt Jesus hinzu :

"Wenn euer Herz gefühllos ist, wird es wenig Wasser geben, und wenige werden gerettet werden."

Dann sagt Er :

"Vos amici mei estis, si feceritis, quae praecipio vobis, dixit Dominus."
("Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was Ich euch befehle", sagt der Herr.)

Jesus fügt hinzu :

"Lege die linke Hand an dein Herz und die rechte darüber !"

Danach wird Jesus unsichtbar. So ist Madeleine auf ihren Platz zurückgekehrt.

Sie hat Lust, ihre Freude auszuschreien. Sie weint vor Freude und sie sagt zum Priester und zu einer anwesenden Person, als sie die Kapelle verläßt :

"Jesus lebt wirklich. Mit dem Leib auferstanden : ich habe Ihn berührt. Seine Hände sind Hände von Fleisch wie unsere : sie sind warm... Ich hätte beinahe gesungen... "

Auf ihre Bitte hin singt man das Magnificat.

"Ich habe den Befehl bekommen, nichts zu sagen. Man muß den Priestern und den Bischöfen gehorchen. Das ist es, was mich zurückgehalten hat. Ich hätte meine Freude jedem zurufen mögen, um die Freude des auferstandenen Jesus allen zu geben, die zweifeln."

Karfreitag, den 12. April 1974

Im Verlauf des Nachmittags, im Einvernehmen mit Schwester B. und dem Besitzer des Weideplatzes, graben drei Männer das Becken. Es war kalt, und während des Grabens wärmt Schwester B. Kaffee auf einer Wärmepfanne mit Brennspiritus unten im Becken für die Freiwilligen...

DIE SECHZEHNTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 3. Mai 1974 von 17 Uhr 10 bis 17 Uhr 25

Jesus zeigt sich, die Hände gegen Madeleine ausgestreckt. Er lächelt ihr zu. Sie ist sehr glücklich. Sie möchte endlos in seiner Gegenwart verharren.

Er sagt :

" Sage dies mit lauter Stimme :

"Der Priester ist nicht im Irrtum. Dieser sich neigende Baum ist das Sinnbild der Sünde. Reißt ihn aus, bevor Früchte kommen und beeilt euch, an seinem Platz das Glorreiche Kreuz zu errichten ; denn das Glorreiche Kreuz wird von jeder Sünde befreien."

Madeleine sagt :

"Einen Augenblick später hat Jesus seine gefalteten Hände auf seine Brust gelegt. Er hat mich traurig angesehen. Ich habe zwei Tränen aus seinen Augen rollen sehen. Ich habe in diesem Augenblick geweint ; Jesus war so traurig."

Dann hat er gesagt :

"Wehe der ganzen Menschheit, wenn in den 50 Tagen, die der Herstellung folgen, kein Wasser in diesem Becken ist ; denn Satan verhindert die Reinigung der meisten. Erinnert euch an mein Wort ! Ich werde gewähren lassen wegen des Mangels an Glauben."

Ein Moment später :

"Sage der Kirche, daß sie Botschaften in die ganze Welt schicke und daß man sich beeile, das Glorreiche Kreuz an dem bezeichneten Ort errichten zu lassen und zu Füßen ein Heiligtum. Alle werden dorthin kommen, ihre Sünden zu bereuen und werden dort Frieden und Freude finden. Das Glorreiche Kreuz oder das Zeichen des Menschensohnes ist das Zeichen der nahe bevorstehenden Rückkehr in der Herrlichkeit des auferstandenen Menschensohnes. Wenn dieses Kreuz von der Erde erhoben sein wird, werde ich alles an mich ziehen."

Dann sagte Jesus :

"Suche in dieser gesegneten und geweihten Stadt elf Personen ! Sie werden meine Jünger sein. Sie werden von Tür zu Tür in meinem Namen betteln für die Errichtung des Glorreichen Kreuzes. Und das sind die Befehle, die jeder Jünger respektieren muß :

- Arbeitet bis zur Errichtung des Glorreichen Kreuzes !
- Seid demütig, geduldig, mildtätig, damit man in euch meine Jünger erkennt !
- Sucht keine persönlichen Interessen, nur das, daß das Glorreiche Kreuz errichtet wird ; denn jeder, der kommen wird, dort Buße zu tun, wird gerettet werden."

Dann sagte Jesus zu ihr, ohne genau zu bestimmen, es zu wiederholen :

"Sage dem Priester, daß ich dich zum siebzehnten Male besuche; denn das Glorreiche Kreuz ist auch der auferstandene Jesus."

Dann wird Er unsichtbar.

Anmerkung : Vergebens hatten der Priester und Madeleine zusammen den hoch gelegenen Erdhügel (La Haute Butte) erstiegen, um zu versuchen, den Platz für das Kreuz zu bestimmen. Dann halfen sie sich mit elektrischen, zum Himmel weisenden Lampen.

Madeleine blieb am Fenster, von wo sie sechsmal das Kreuz gesehen hatte, und lenkte den Priester, der den Haute Butte hinaufstieg. Dieser lag am Ende eines kreisförmigen Platzes, begrenzt von einem Graben, der genau an der Grenze des Stadtgebietes von Dozulé liegt. Nun mußte der Ort, wo der Herr die Aufstellung des Kreuzes verlangte, noch genau bestimmt werden.

Der Priester dachte, das könnte wohl an der Stelle sein, wo dieser sich neigende Apfelbaum stand. Aber er war sich dessen nicht sicher und schlief deshalb die ganze Nacht nicht.

Jesus bestätigt hier die Richtigkeit seiner Annahme.

Das Becken ist gegraben worden, indem man 223 m zählte an einer Schnur die am Stamme dieses Apfelbaumes befestigt wurde. Das kommen des Wassers in dieses Becken wurde zur Hauptsorge. Man vergaß darüber, sich an dem Ort des Kreuzes zu begeben. Für dieses Wasser, das nicht kommt, Hält man nach Pfingsten eine neuntägige Andacht.

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la Haute-Butte

Eines Nachts träumen Madeleine und Schwester M., daß das Wasser im Becken erschienen ist. Man teilt das am Morgen dem Priester mit, der antwortet :

Was Sie für schöne Träume haben, meine Schwester !"

Er hatte am Abend vorher festgestellt, daß kein Wasser im Becken war. Madeleine steigt trotzdem zum Haute Butte und stellt fest, daß wirklich Wasser da ist und zwar viel : es ist 30 cm hoch.

Die meteorologische Station, die man befragte, gab den Bescheid, daß es in der vergangenen Nacht nicht geregnet habe und daß Wasser in solcher Höhe nicht von einem solchen Regen kommen könne.

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"DAS ZEICHEN DES GLORREICHEN KREUZES"
"LES AMIS DE LA CROIX GLORIEUSE"
171, rue de l'Université - 75007 PARIS
Tel : du Mardi au Vendredi de 14h à 17h
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