"DAS ZEICHEN DES GLORREICHEN KREUZES"

DAS GLORREICHE KREUZ
oder
" DAS ZEICHEN DES MENSCHENSOHNES "

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BOTSCHAFT CHRISTI
1972 - 1978

DIE 23. ERSCHEINUNG

Freitag, den 21. Februar 1975, um 15 Uhr

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DIE 24. ERSCHEINUNG

Freitag, den 28. Februar 1975, um 15 Uhr bis 15 Uhr 30

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DIE 25. ERSCHEINUNG

Freitag, den 7. März 1975, um 16 Uhr in der Kapelle

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DIE SECHSUNDZWANZIGSTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 14. März 1975, um 15 Uhr

Das Licht erscheint.

Der Herr hat sich dargestellt, die rechte Hand auf der Brust, die andere am Körper herabhängend.

Er lächelt Madeleine zu und sagt :

" Beharre, Madeleine, im Gebet, im Fasten und in der Enthaltsamkeit ! Halte aus, ohne die Spötterei und üblen Nachreden zu fürchten, die sich gegen dich erheben werden ; denn wenige glauben den Worten, die aus deinem Munde hervorgegangen sind ; aber der Priester kann bezeugen, daß sich die Gegenwart des Unsichtbaren auf deinem Antlitz widerspiegelt. Nach diesen Fastentagen wirst du die Bürde einer großen Aufgabe haben. "

Madeleine hatte ein wenig Angst vor dieser Aufgabe und sagte zum Herrn :

" Aber wenn ich diese Aufgabe nicht erfüllen kann ? "

" Wenn ich dir einen Auftrag zu erfüllen gebe, so deshalb, weil du ihn erfüllen kannst. "

Bevor er sie verläßt, sagt er ihr :

" Kreuze die Hände auf deiner Brust, so wie ich es dich gelehrt habe. "

Der Herr lächelte und verschwand.

Madeleine schreibt :

" Sein Blick ist voll Güte, von einer unaussprechlichen Milde. Niemand hat einen so klaren Blick, klarer als der Blick eines Kindes. Sein Gesicht ist ohne Falten ; doch die Gesichtszüge sind fest. Er scheint etwa 30 Jahre alt zu sein. Wenn man Ihn sieht, hat man den Eindruck, daß Er zugleich Fleisch und Geist ist und welch ein Geist ! Reinheit, Klarheit, Heiligkeit durchscheinen seinen ganzen Körper. Wenn Er spricht, sucht Er nicht, täuscht sich niemals, zögert nie, ist rein und klar wie das Kreuz, das ich gesehen habe : Klarheit ohne Schatten, Frische ohne Falten, Reinheit ohne Flecken. "

" Unmöglich zu beschreiben, unmöglich, meine innere Freude auszudrücken von dem Augenblick der Kommunion an, da ich zum erstenmal Seine Gegenwart lebhaft empfunden habe. "

DIE 27. ERSCHEINUNG

Freitag, den 21. März 1975, um 15 Uhr 30

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DIE ACHTUNDZWANZIGSTE ERSCHEINUNG

Karfreitag, den 28. März 1975

Madeleine geht gegen 11 Uhr zur Kirche, dann um 15 Uhr, um den Kreuzweg zu beten und gegen 17 Uhr, ohne daß der Herr sich kundgibt. Sie fürchtet sehr den Abend wegen der zahlreichen Anwesenden, die dort sein werden. Um 20 Uhr sind etwa 50 Personen in der Kirche.

Madeleine bemerkt das Licht im Innersten der Kirche, oberhalb des Hochaltars, der ihren Augen schon entschwunden ist. Sie schreitet auf das Licht zu, kniet sich vor dem erschienenen Herrn nieder, der ihr die Hände entgegenstreckt.

" Sage dies mit lauter Stimme : Warum weint ihr über den Tod des Gekreuzigten Jesus, da Er heute als Lebender unter euch ist ?

Betet vielmehr für die, welche heute, mehr als gestern, Ihn verfolgen !

Gehe drei Schritte zurück ! Wiederhole das, was Ich dir sage, die Arme in Kreuzform ! "

Jesus kreuzte seine Hände und erhob die Augen zum Himmel, um zu beten. Seine Augen waren ernst und traurig. Ich habe seine Traurigkeit lebhaft empfunden.

- Hab Erbarmen, mein Gott, mit denen, die Dich lästern ! Verzeihe ihnen ! Sie wissen nicht, was sie tun.

- Hab Erbarmen, mein Gott, mit dem Skandal der Welt ! befreie sie vom Geiste Satans !

- Hab Erbarmen, mein Gott, mit denen, die heute noch mehr als gestern Dich verfolgen ! Gieße in die menschlichen Herzen Deine Barmherzigkeit !

Als Jesus seine Hände senkte, sah Madeleine eine Kugel unter seinen Füßen. Er breitete die Hände ziemlich hoch über die Anwesenden. Aus seinen flachen Händen kamen weiße und rote Strahlen, und er sagte zu Madeleine :

" Sage ihnen dieses : (Madeleine wiederholt ganz laut) Wisset, daß Jesus von Nazareth über den Tod triumphiert hat, daß Sein Reich ewig ist und daß Er die Welt und die Zeit beherrschen wird. "

Madeleine empfand große Freude. Sie sagte :

" Ich fühlte, daß der Herr die Erde beherrschte. Es schien mir, Er komme in Macht und Herrlichkeit ; denn diese Kugel unter Seinen Füßen war die Erde. "

Sie wiederholt ganz laut die Worte Jesu :

" Durch das Glorreiche Kreuz, das Madeleine heute vor drei Jahren bereits gesehen hat, durch das Glorreiche Kreuz, welches das Zeichen des Menschensohnes ist, wird die Welt gerettet werden.

Jesus, der in diesem Augenblick bei uns ist, verlangt, daß ihr alle in Prozession zu der Stelle geht, wo das Glorreiche Kreuz erschienen ist. Geht hin und bereut eure Sünden ! Ihr werdet Frieden und Freude finden. Jesus verlangt, daß hier jedes Jahr an diesem Tage ein großes Fest gefeiert wird. "

" Notum fecit Dominus a Magdalena Salutare Suum. "
(Der Herr hat durch Madeleine Sein Heil bekanntgegeben.)

Dann zu Madeleine allein :

" Schreibe, was ich dir sagen werde, wenn du nach Hause kommst. "

Jesus sah mich an und lächelte mir zu. Er streckte seine rechte Hand nach mir aus. Die Erde und die Strahlen verschwanden. Sein Blick ist so sanft.

" Du bist erwählt worden, Madeleine, um der Abglanz Meiner Liebe zu sein. Deshalb bist du davon ganz entflammt worden. Würdest du nach diesem ruhmvollen Tag die Güte haben, eine große Aufgabe zu erfüllen ? "

Madeleine ganz laut : " Möge Dein Wille geschehen. "

" Lasse 320 mal das Gebet schreiben, das ich dich gelehrt habe, und sei mein Apostel ! "

" Lasse in jedem Haushalt dieser Stadt bis zu den Stadtgrenzen sagen, daß Jesus von Nazareth über den Tod triumphiert hat, daß Sein Reich ewig ist und daß Er Kommt um die Welt und die Zeit zu beherrschen. Sage das mit lauter Stimme : Ihr erlebt die Zeit, in der jedes Ereignis das Zeichen des geschriebenen Wortes ist. " (Und ohne Madeleine zu sagen, es ganz laut zu wiederholen.)

" Ich wünsche, daß sie jeden Tag das Gebet beten und danach ein Gesätz vom Rosenkranz. Jedes Haus, das dieses mit großem Vertrauen betet, wird bewahrt bleiben vor jeder Katastrophe. Dann werde ich in die Herzen Meine Barmherzigkeit schütten.

Wenn man dich fragt, wer dich schickt, so sage, daß es Jesus von Nazareth ist, der auferstandene Menschensohn. Erinnere dich daran ! Fürchte nicht die Demütigungen, üble Nachreden, Spöttereien, die sich gegen dich erheben werden. Du wirst gehaßt werden meines Namens wegen ; aber halte aus bis zum Ende ! Wenn du es wünschst lasse dich von einer Person begleiten ! Du hast Zeit genug, um diese Aufgabe zu erfüllen. Dein Heim braucht nicht darunter zu leiden ; denn dieses letzte Heilige Jahr wird erst enden nach der Errichtung des Glorreichen Kreuzes. Aber mögen die, die den Auftrag haben, es zu errichten, sich beeilen ; denn die Zeit ist nahe. In das Haus, dessen Tür dir verschlossen ist, kehre nicht zurück.

Sage dies ganz laut : die Sünde ist in die Welt gekommen wegen des Menschen. Deshalb verlange ich vom Menschen, das Glorreiche Kreuz errichten zu lassen.

Sage ihnen, daß ich danach wiederkommen werde in Herrlichkeit, und ihr mich sehen werdet, wie diese Dienerin mich sieht. "

Dann verschwindet Jesus.

Madeleine richtete sich auf und fand sich wieder in der Kirche. Als sie sich umgewandt hatte, sah sie alle Augen sich auf sie richten. Sie wagte nicht, auf ihren Platz zurückzukommen. Der Priester gab ihr ein Zeichen, sie solle ins Seitenschiff gehen.

Anmerkung : Nach der Feier des Leidens Christi um 20 Uhr 30 empfiehlt der Priester lebhaft etwa 50 Anwesenden, zu schweigen über das, was sie gesehen und gehört haben und was sie nicht verstanden haben. Er fügte hinzu, daß, die, welche Erklärungen wünschen, einzeln zu ihm kommen sollten.

Obgleich die Empfehlung beachtet wurde, so gab sie Anlaß zu irrigen Deutungen. Diese Empfehlung erklärte für nichtig die Vorbereitung, die Christus diesen Personen und solchen, die kommen würden, gegeben hatte. Das war eine Vorbereitung, die dazu dienen sollte, die große Aufgabe zu erleichtern, die er Madeleine zu erfüllen befohlen hatte.

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"LES AMIS DE LA CROIX GLORIEUSE"
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Tel : du Mardi au Vendredi de 14h à 17h
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