"DAS ZEICHEN DES GLORREICHEN KREUZES"

DAS GLORREICHE KREUZ
oder
" DAS ZEICHEN DES MENSCHENSOHNES "

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BOTSCHAFT CHRISTI
1972 - 1978

DIE FÜNFUNDDREISSIGSTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 5. Dezember 1975, um 18 Uhr 45

Es ist fast die Stunde der Abendandacht. Die kleine Kapelle ist voll von Menschen. Die Freude Madeleines ist so groß, als sie das Licht bemerkt, daß sie sich nicht enthalten kann, auszurufen :

" Seht, das Licht ! "

Sie erhebt sich und begibt sich vor das ausgesetzte hl. Sakrament.

Jesus erscheint, die Hände nach ihr ausgestreckt ; sie sieht nur noch Ihn :

" Das ist so schön. Welch unbeschreibliche Anmut ! Ich sehe nichts mehr als Jesus voller Liebe. Ich bin nicht mehr in der Kapelle. Nichts besteht mehr. Ich denke an nichts mehr. Ich fühle meinen Körper nicht mehr. Ich glaube, er ist tot. Ich glaube, wenn man tot ist, wird man es so empfinden. Hier ist nur mehr mein Geist, vereint mit dem von Jesus. "

In diesem Augenblick legt Jesus Seine Hand auf Seine Brust und sagt zu Madeleine :

" Sage mit lauter Stimme, was du sehen wirst :
Mit Seiner linken Hand entfernt Jesus Sein Kleid von Seiner Brust.
(Jesus lächelt und wiederholt und sagt deutlich :)

Aus Seinem Herzen gehen rote und weiße Strahlen hervor. Seine rechte Hand ist zu uns ausgestreckt : "Die Flammen Meines Herzens verbrennen Mich " ; sagt Jesus. Mehr als je lasse Ich sie auf jeden von euch überströmen. Hier ist, was Ich der ganzen Menschheit verspreche, wenn sie Meine Botschaft kennen und befolgen wird :

- Ich werde jede Bitterkeit mildern, in die sich die Seele der Sünder stürzt.
- Ich werde die Seelen der Priester und Ordensleute mit vielfältigen Gnaden überhäufen, denn durch sie muß Meine Botschaft bekannt werden.
- Ich werde nahe Meinem Herzen die frommen und treuen Seelen behüten. Sie haben Mich getröstet auf dem Wege zum Kalvarienberg.
- Ich werde Strahlen Meiner Gnade ausschütten über die Heiden und über alle, die Mich noch nicht kennen, im Augenblick, wo sie Meine Botschaft kennenlernen.
- Ich werde für die Einheit der Kirche die Seelen der irrgläubigen und der abtrünnigen zurückgewinnen.
- Ich werde die Kinder und die demütigen Seelen in die Wohnung Meines Herzens aufnehmen, damit sie eine besondere Zuneigung zu Unserem Vater im Himmel bewahren.
- Ich werde Gnaden aller Art jenen gewähren, die Meine Botschaft kennen und darin bis zum Ende beharren werden.
- Ich werde den Seelen im Fegefeuer Linderung verschaffen. Mein Blut wird ihre Brandwunden auslöschen.
- Ich werde die verhärtetsten Herzen, die vereisten Seelen wieder aufwärmen, die, welche Mein Herz am tiefsten verwunden.
- Ich verspreche denen, die kommen werden, um ihre Sünden am Fuße des Glorreichen Kreuzes zu bereuen und die alle Tage das Gebet beten, das Ich sie gelehrt habe, daß Satan in diesem Leben keine Macht mehr über sie haben wird und daß sie nach einer Zeit der Sünde in einem Augenblick rein und für die Ewigkeit Söhne Gottes sein werden.

Mein Vater, dessen Güte unendlich ist, will die Menschheit retten, die am Rande des Abgrundes steht. Mittels dieser letzten Botschaft müßt ihr euch vorbereiten. Wisset, daß in dem Augenblick, da ihr nicht mehr daran glaubt, die Botschaft sich erfüllen wird; denn ihr wißt weder den Tag noch die Stunde, da Ich wiederkommen werde in Herrlichkeit. "

(Dann nimmt Jesus seine normale Stellung ein und sagt zu Madeleine :)

" In zwanzig Tagen beginne eine Novene. Sie wird am ersten Freitag des Monats enden. Ich sage dir jeden Tag das Gebet, das Ich dich gelehrt habe. Diese Novene wird das Heilige Jahr verlängern. "

" In zwanzig Tagen, ja ; o, wie glücklich ich bin ! "

(Rote und weiße Strahlen kamen hervor aus dem Herzen des Herrn die ganze Zeit, da Er seine Versprechungen diktierte.)

Madeleine verbringt diese zwanzig Tage bei Abwarten, im Gebet und innerer Sammlung. Sie zählt die Tage, " wie ein ganz junges Mädchen, das seinen Bräutigam erwartet "

Sie fühlte sich mit diesem Jesus verbunden, der voller Liebe und Barmherzigkeit ist. Ihre Freude ist groß, eine geistige Freude, die bis zum Himmel hochhebt und sie bittet Jesus, allen Unglücklichen, Einsamen und Ungläubigen daran Anteil zu geben.
Sie hat in dieser süßen Weihnachtsnacht 1975 nicht schlafen können.

" Wie schön war dieser Weihnachtstag 1975. "

DIE 36. ERSCHEINUNG

Weihnachten, den 25. Dezember 1975, 15 Uhr 15, erster Tag

Madeleine kommt um 15 Uhr in die Kapelle. Da sie weiß, daß Jesus kommen wird, klopft ihr Herz stark. Um 15 Uhr 15 bildet sich der Lichthof am Heiligen Sakrament. Madeleine schreitet vor, fällt auf die Knie; doch Jesus erscheint nicht. Sie hört, von einer lauten Stimme gesprochen :

" Gott hat zu den Menschen gesprochen. Mögen jene, die die Aufgabe der Botschaft haben, Seine Stimme hören ! Wegen ihres Mangels an Glauben wird die ganze Welt große Katastrophen kennenlernen, die die vier Enden der Erde zerrütten werden. Was du in diesem Augenblick erlebst, ist nur der Anfang der Wehen. Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie Meine Botschaft nicht kennt und nicht befolgt. "

(Dann erscheint Jesus und fährt fort ; Madeleine wiederholt :)

" Sei so gut und komme acht Tage nacheinander hierher. Du hältst eine Novene, die Ich dir jeden Tag angeben werde. Mein Vater, dessen Güte unendlich ist, will der Welt Seine Botschaft zur Kenntnis bringen, um die Katastrophe zu vermeiden. Mehr als jemals will Ich einen Strom Meiner Gnaden auf alle Seelen in Not ergießen. Und hier ist, was Ich jeder dieser Seelen verspreche, wenn sie Meine Botschaft kennen werden und danach handeln. "

" Erster Tag. "

(In diesem Augenblick legt Jesus Seine linke Hand auf Sein Herz. Er beseitigt Sein Kleid, und es kommen rote und weiße Strahlen daraus hervor. Die andere Hand ist zu Madeleine ausgestreckt, zu allen, zur ganzen Welt. Madeleine wiederholt jeden Satz.)

" Ich werde jede Bitterkeit mildern, in die sich die Seele der Sünder stürzt. "

Dann sagt Jesus zu Madeleine :

" Sprich mit Mir : " Vater Unser.. " (Jesus sagt es ganz langsam mit Madeleine.)

" Sage dreimal : "Gegrüßt seist Du, Maria !..." (Madeleine sagt es allein.)

" Sage : " Durch Dein schmerzliches Leiden, Herr, habe Mitleid mit uns und mit der ganzen Welt." " Ehre sei Gott in der Höhe." " Friede und Freude den Menschen auf Erden, die Er liebt. "

" Du wirst das alle Tage sagen. "

Dann verschwindet Jesus.

DIE 37. ERSCHEINUNG

26. Dezember 1975, um 17 Uhr 15, zweiter Tag

Das Licht erscheint und dann der Herr, der die linke Hand auf Seinem Herzen hält. Aus Seinem Herzen kommen rote und weiße Strahlen. Er streift Sein Kleid zurück. Seine rechte Hand ist zur Welt hin ausgestreckt. Jesus wartete nach jedem Satz, den Madeleine wiederholt :

" Zweiter Tag. "

" Ich werde die Seelen der Priester und Ordensleute mit vielfältigen Gnaden überhäufen, denn durch sie muß Meine Botschaft bekannt werden. "

Jesus sagt ihr :

" Vater unser... " (Madeleine fährt allein fort.)

Jesus fügt hinzu :

" Sage dreimal : " Gegrüßt seist Du, Maria... " (Madeleine betet die Ave allein.)

Jesus fährt fort :

" Durch Dein schmerzliches Leiden, Herr, habe Mitleid mit uns und mit der ganzen Welt. " " Ehre sei Gott in der Höhe ! " " Friede und Freude den Menschen auf Erden, die Er liebt. " (Was Madeleine wiederholt.)

Jesus streckt die beiden Hände nach Madeleine aus, lächelt und verschwindet.

DIE 38. ERSCHEINUNG

Am 27. Dezember 1975, um 17 Uhr 15, dritter Tag

Das Licht erscheint, dann Jesus wie gewöhnlich. Madeleine erhebt sich, schreitet vor, kniet nieder und begrüßt Jesus.

" Dritter Tag. "

(in diesem Augenblick entspringen Seinem Herzen funkelnde rote und weiße Strahlen).

" Ich werde nahe Meinem Herzen die frommen und treuen Seelen behüten. Sie haben Mich getröstet auf dem Wege zum Kalvarienberg. "

Jesus sagt :

" Vater Unser... "

(Madeleine wiederholt und setzt das Gebet allein fort.)

Dann,

" Gegrüßt seist Du, Maria... " (was Madeleine allein fortsetzt).

Und, wie am Vortag,

" Durch Dein schmerzliches Leiden, Herr... " " Ehre sei Gott... " " Friede und Freude... "
" Mache das Kreuzzeichen ! "

" Die Strahlen, die aus Seinem Herzen kommen, müssen sich verbreiten auf alle reumütigen Sünder und auf alle, die Ihn anrufen ", erklärt Madeleine.

DIE 39. ERSCHEINUNG

28. Dezember 1975, um 17 Uhr 15, vierter Tag

Das Licht erscheint, dann Jesus, die Hände nach Madeleine ausgestreckt. Er lächelt ihr zu :

" Vierter Tag. "

(wie jedesmal eine langsame Gebärde mit Seiner linken Hand. Er läßt Sein Herz erscheinen. Alsbald kommen daraus rote und weiße Strahlen hervor. Er streckt Seine rechte Hand vor, deren Innenfläche sichtbar ist. Madeleine wiederholt, was Jesus ihr diktiert :)

" Ich werde Strahlen Meiner Gnade ausschütten über die Heiden und über alle, die Mich noch nicht kennen, im Augenblick, wo sie Meine Botschaft kennenlernen. "

" Vater Unser... " (Madeleine fährt fort : " der Du bist im Himmel... ")

" Gegrüßt seist Du, Maria... " (Madeleine fährt allein zweimal fort ; sie vergißt das drittemal.) Dann :

" Durch Dein schmerzliches Leiden, Herr... "

Jesus streckt Seine Hände vor, hebt die Augen zum Himmel und sagt lauter :

" Ehre sei Gott in der Höhe. " " Und Frieden auf der Erde den Menschen, die Er liebt. "

Und, Madeleine anschauend :

" Mache das Kreuzzeichen ! "

Madeleine kommt wieder zu sich, und ihre leiblichen Augen sehen Christus nicht mehr.

DIE 40. ERSCHEINUNG

Am 29. Dezember 1975, 18 Uhr 30, fünfter Tag

Madeleine hat sich verspätet, aber sie fühlte sich vor 18 Uhr 30 nicht hingezogen wie an den anderen Tagen. Gerade als sie ankommt, bemerkt sie das Licht. Jesus stellt sich vor wie gewöhnlich :

" Fünfter Tag. "

(Die Strahlen kommen aus Seinem Herzen.)

" Ich werde für die Einheit der Kirche die Seelen der irrgläubigen und der abtrünnigen zurückgewinnen. "

" Vater Unser... "

" Gegrüßt seist Du Maria... " (dreimal)

Jesus sagt die ersten Worte von jedem " Ave Maria " (vielleicht wegen Madeleines Vergessenheit am Vorabend). Madeleine wiederholt wie immer :

" Durch Dein schmerzliches Leiden, Herr... " " Ehre sei Gott !... " " Friede und Freude... " " Mache das Kreuzzeichen ! " sagt Jesus.

Madeleine erwiderte : " Ja. "

" Seine Hände sind ganz langsam nach unten zurückgesunken. Jesus hat mich angesehen, mir zugelächelt und ist verschwunden. "

DIE 41. ERSCHEINUNG

Am 30. Dezember 1975 um 17 Uhr 30, sechster Tag

Das Licht erscheint. Christus, der ein wenig auf sich warten ließ, offenbart sich erst, als Madeleine sich vor dem Licht niedergekniet hat. Aus Seinem Herzen springen dieselben roten und weißen Strahlen. Er streckt die rechte Hand nach den Anwesenden aus und sagt :

" Sechster Tag."

" Ich werde die Kinder und die demütigen Seelen in die Wohnung Meines Herzens aufnehmen, damit sie eine besondere Zuneigung zu Unserem Vater im Himmel bewahren. "

" Vater Unser... " das Madeleine allein betet wie auch die drei " Gegrüßet seist Du Maria... " " Durch Dein schmerzliches Leiden, Herr... " " Ehre sei Gott... " " Friede und Freude... " " Mache das Kreuzzeichen. "

" Vielleicht hätte ich es vergessen, wenn Jesus es mir nicht jedesmal gesagt hätte ", fügt Madeleine hinzu.

Dann verschwindet Jesus.

DIE 42. ERSCHEINUNG

31. Dezember 1975, um 17 Uhr 15, siebenter Tag.

Das Licht erscheint. Dann bietet sich Jesus dar wie an den vorhergehenden Tagen, die linke Hand auf Seinem Herzen, von dem rote und weiße Strahlen kommen. Die rechte Hand ist zu den Anwesenden ausgestreckt.

" Siebenter Tag."

" Ich werde Gnaden aller Art jenen gewähren, die Meine Botschaft kennen und darin bis zum Ende beharren werden. "

" Vater Unser... " " Gegrüßet seist Du Maria... " (dreimal) " Durch Dein schmerzliches Leiden, Herr... " " Ehre sei Gott... " " Friede und Freude den Menschen auf Erden, die Er liebt. "

Die Strahlen verschwinden. Das Kleid nimmt seinen Platz wieder ein, und Seine Hände sind erneut Madeleine zugewandt. Jesus sagt ihr (ohne ihr zu befehlen, es ganz laut zu wiederholen :)

" In drei Tagen gehe hin und sage dem Magistrat dieser Stadt, daß Jesus von Nazareth über den Tod triumphiert hat, daß Sein Reich ewig ist und daß Er kommt die Welt und die Zeit zu beherrschen. Wenn man dich fragt, wer dich schickt, dann sage : Jesus von Nazareth, der auferstandene Menschensohn. Bringe ihm diese Botschaft, damit er davon Kenntnis nimmt. "

" Sage ihm, daß Gott ihn beauftragt, der Kirche das Land zurückzugeben, dessen Besitzer sie werden muß. "

Madeleine : " Aber ich werde schlecht empfangen werden ? "

Jesus lächelte :

" Äußerlich wird er hart sein, aber sein Herz wird verwandelt werden. In seiner Würde läßt er sich das nicht anmerken. "

Madeleine : " Herr, ich werde Deinen Willen tun. "

Jesus verschwindet. Der Priester war abwesend. Bei seiner Rückkehr überliefert Schw. B. ihm die Botschaft. Der Priester, der nichts tun will ohne Gutachten des Bischofs, verbietet Madeleine, dem Bürgermeister (dem Magistrat dieser Stadt) die Botschaft zu bringen.

Madeleine hatte wohl die Absicht, dem Bürgermeister die Botschaft zu überbringen. Sie bemerkt : " Wem soll ich gehorchen ? Christus oder der Kirche ? Das war das zweitemal, daß ich Jesus nicht gehorchte. Der Herr Pfarrer hindert mich jedesmal daran ; aber ich weiß auch, daß Gehorsam wertvoll ist... "

Sie ist in die Kapelle gegangen und findet hier den Frieden.

Anmerkung : Trotz dieses Verbotes bringt Madeleine, begleitet von Frau A., doch die Botschaft, nach ausgemachtem Termin, zum Bürgermeister. Er empfing die beiden Frauen sehr gut, nahm dann Fühlung mit dem Priester. Am selben Abend schickte letzterer die Schwestern, Madeleine zu holen, um ihr seine lebhafte Unzufriedenheit wegen ihres Gehens zum Magistrat kundzutun.

DIE 43. ERSCHEINUNG

1. Januar 1976, 17 Uhr 40, achter Tag

Das Licht erscheint, dann Jesus, der Sein Herz enthüllt. Es kommen rote und weiße Strahlen daraus hervor. Die roten, zahlreicheren Strahlen, sind wie Blut, das aus einer Quelle hervorsprudelt, der Quelle des Lebens. Sie sind lebendig, steigen leicht empor und breiten sich nach unten aus, etwa wie ein Springbrunnen auf einem Rasenplatz, Sie erneuern sich unaufhörlich. Er sagt ihr (Madeleine wiederholt es ganz laut wie an den vorhergehenden Tagen :)

" Achter Tag. "

" Ich werde den Seelen im Fegefeuer Linderung verschaffen. Mein Blut wird ihre Brandwunden auslöschen. "

" Vater Unser... " " Gegrüßet seist Du Maria... " (dreimal) " Durch Dein schmerzliches Leiden, Herr... " " Ehre sei Gott !... "

Jesus erhebt Seinen Blick in die Ferne :

" Friede und Freude den Menschen auf Erden, die Er liebt. "

Als Er die linke Hand, die auf Seinem Herzen lag, zurückzieht, verschwinden die Strahlen.

" Mache das Kreuzzeichen ! "

Jesus lächelt und verschwindet.

DIE 44. ERSCHEINUNG

Freitag, den 2. Januar 1976, um 17 Uhr 53, neunter Tag

Erst das Licht, dann erscheint Jesus wie gewöhnlich und enthüllt Sein strahlendes Herz.

" Neunter Tag. "

" Ich werde die verhärtesten Herzen, die vereisten Seelen wieder aufwärmen, die, welche Mein Herz am tiefsten verwunden. "
" Vater Unser... " " Gegrüßet seist Du, Maria... "
(dreimal). " Durch Dein schmerzliches Leiden, Herr... " " Ehre sei Gott... " " Friede und Freude... " " Sage dies mit lauter Stimme : (Madeleine wiederholt nach Ihm jeden Satz).

" Ich verspreche den Seelen, die hingehen, um ihre Sünden am Fuße des Glorreichen Kreuzes zu bereuen und die alle Tage das Gebet beten, das Ich sie gelehrt habe, daß Satan in diesem Leben keine Macht mehr über sie haben wird und daß sie nach einer Zeit der Sünde in einem Augenblick rein und für die Ewigkeit Söhne Gottes sein werden. Mein Vater, dessen Güte unendlich ist, will die Menschheit retten, die am Rande des Abgrundes steht. Durch diese letzte Botschaft müßt ihr euch vorbereiten. "

" Mache das Kreuzzeichen ! "

Dann senkt Jesus Seine Hände und sagt ihr, ohne ihr zu sagen, es zu wiederholen :

" Ohne ein Wort zu sagen überdenke in deinem Herzen die Worte, die du gehört hast ! Trotz der Zeit, die verfließt, muß dein Glaube unerschütterlich bleiben. "

Jesus lächelt ihr zu und verschwindet.

Madeleine schreibt :

" Nun sind die wunderbaren neun Tage beendet. Die letzten Worte, die Jesus mir gesagt hat, haben mich glauben lassen, daß ich Ihn so bald nicht wiedersehen werde... Die Monate eilen dahin. Jesus erscheint nicht mehr. Seine Botschaft ist ohne Zweifel beendet.

Aber trotz der Botschaft, die Jesus der Welt zu verkünden verlangt und welche die Kirche anerkennen soll, verbleibe ich in großem Frieden... O, mein Gott, möge Dein Reich kommen ! Aber laß zuvor Deine Botschaft sich über die ganze Welt ausbreiten ! "

" Ich bete für jene, die zweifeln, daß Jesus sie erleuchte. Er ist immer gegenwärtig in meinem Herzen, besonders nach jeder hl. Kommunion. "

Madeleine betet und tut Buße, damit die Absicht Gottes verwirklicht werde.

Dann ist Gérard nach Dozulé gekommen.

Madeleine hat immer gedacht, daß Gott ihn geschickt habe. Sie hat ihr ganzes Vertrauen auf ihn gesetzt und hat ihm ihre Hefte anvertraut, die sie mit Hilfe des Hl. Geistes geschrieben hat.

Anmerkung : Die Umstände des Erscheinens Gérards in Dozulé verdienen berichtet zu werden. In einem Werk des Schriftstellers Jean Guitton bemerkt der Geistliche L'Horset einen Satz, über dasselbe Thema der einem von seinen eigenen sehr ähnlich ist. Er schreibt diesem Schriftsteller, der ihm antwortet, daß dieser Satz nicht von ihm, sondern von Gérard C. ist, dessen Anschrift er ihm gibt. Gérard C., mit dem der Geistliche L'Horset Kontakt aufgenommen hatte, erfährt durch diesen letzteren beiläufig, daß eine Mystikerin in seiner Pfarrei ist. Gérard, der das Polytechnikum besucht hat und großer Spezialist der Optik ist, interessiert sich seit 1933 an allen mystischen Phänomenen und besonders an den gegenwärtigen Erscheinungen. Er ist deshalb glücklich, in Dozulé empfangen zu werden, wo er zum erstenmal genau am 14. September 1976, am Feste der Erhöhung des hl. Kreuzes, ankommt. Mehrere Monate stellt er Nachforschungen an und ist schließlich von der Echtheit der einzigartigen und endgültigen Botschaft, die Madeleine von Jesus übergeben wurde, überzeugt. Ebenso ist er von Madeleines außerordentlichem Gleichmut und großer Weisheit beeindruckt. Er unternimmt alsdann die Verbreitung der Botschaft, die seit 1972 geheim gehalten wurde. Aber er zieht sich hiermit die Mißbilligung der Kirche zu. Madeleine mußte ihm schreiben und ihn bitten, nicht mehr nach Dozulé zurückzukehren, als ein Autounfall am 12. Juli 1977 sein Erdenleben beendete. Gérard glaubte fest, daß der Verwirklichung des Glorreichen Kreuzes keine technischen Probleme im Wege ständen. Er überläßt uns seine diesbezüglichen Überlegungen.

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