"DAS ZEICHEN DES GLORREICHEN KREUZES"

DAS GLORREICHE KREUZ
oder
" DAS ZEICHEN DES MENSCHENSOHNES "

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BOTSCHAFT CHRISTI
1972 - 1978

DIE 45. ERSCHEINUNG

Freitag, den 1. Juli 1977

" Der Herr Pfarrer " war verreist nach Caen (oder Bayeux), um den Bischof zu besuchen. Schwester B. war auch abwesend. Madeleine und Frau T. waren in diesem Augenblick allein in der Kapelle :

Madeleine schreibt :

"Ein knisterndes Geräusch und der Erzengel Michael erscheint links vom hl. Sakrament. Ich knie mich vor ihm nieder. Aber er macht mit seiner linken freien Hand ein Zeichen, vorwärts zu rücken zum hl. Sakrament.

Also begebe ich mich dahin. Im Augenblick, da ich mich vor ihm niederknie, wirft es rote und weiße Strahlen aus, ohne daß ich Ihn sehe.

Jesus ist sicher da ; denn ich fühle mich durchdrungen von Seinen Strahlen. Der Erzengel sagt mir :

" Ich grüße dich. " Er grüßt mich mit dem Kopf und sagt mir :

" Frommes Mädchen, brennend von Nächstenliebe, Gott hat in Seiner Kirche eingeführt :
1. Apostel,
2. Propheten,
3. Lehrer
und jeden andern, den Er erwählt. Aber du Apostel und Prophet mußt in der heutigen Welt mit jedem nach deinem Herzen handeln, der Hl. Tröster-Geist leitet dich. Gott hat erkennen lassen, was morgen, beim Anbruch der Morgenröte, geschehen muß, indem Er Zeugnis gibt von allem, was du gesehen, gehört und berührt hast von Jesus Christus. Aber wehe der Welt wegen der starren Priester, die kämpfen und sich weigern. Gott ist zornig wegen dieser Verweigerung des Gehorsames, und Sein Zorn ist groß. Aber Jesus, der Sanfte, der Weise, Seine Liebe zu den Menschen ist so groß, daß Er sie retten will trotz allem ; denn diese Generation ist die heuchlerischste und schlechteste. Aber wegen der untätigen Priester und weil der Tag gekommen ist, an dem Gott die Welt richten wird, schenkt Er Seine Gnade all jenen, die auf Ihn hören und preist jene glücklich, die Seine Botschaft verkünden und sie in die Tat umsetzen.

Aber du, Madeleine, die du die Aufgabe erhalten hast, sie dem Priester zu überliefern, höre auf ihn, korrespondiere mit ihm ! Verbleibe im Frieden, den Jesus dir gegeben hat ! Überlege in deinem Herzen und bete, denn Jesus weint über den Zerfall Seiner Kirche. "

Der Erzengel verschwindet und sogleich die Strahlen, die das hl. Sakrament umgeben.

Anmerkung :
- Der Herr hatte genau bestimmt, daß der Priester seine Pfarrei nicht verlassen dürfe vor Beendigung der Aufgabe, die von ihm verlangt wurde (von der 6. Erscheinung an). Der Bischof, der sich indem er den Priester wechselte der Beständigkeit der Erscheinungen vergewissern wollte, verkündet am 1.7.77. dem Priester L'Horset seine Versetzung nach Pont-Farcy. Obgleich dieser darüber betrübt war, willigt er ein, weil er glaubt, so der Botschaft dienen zu können. Es ist zu bemerken, daß sein Wagen eine Panne hatte, als er entsprechend dem Bescheid des Bischofs sich zu ihm begab und daß der Wagen der Schwester, die zu Hilfe kam, ebenfalls eine Panne hatte. Abbé L'Horset war sehr beeindruckt von der Botschaft und hatte während einiger Zeit Zusammenkünfte organisiert, um die Botschaft zu besprechen. Der Abbé Queudeville, der ihn ablöste, war nicht vertraut mit den Erscheinungen.
- 12.7.1977, Tod von Gérard C.

DIE 46. ERSCHEINUNG

Freitag, den 2. Dezember 1977, in der Kapelle

Nach dem Licht kommen die Strahlen aus der Hostie, und Madeleine hört eine Stimme, die ihr sagt :

" Sei so gut, und übergebe dem vom Mann bezeichneten Priester, deine Manuskripte. "

Das hat Madeleine auch getan.

DIE 47. ERSCHEINUNG

Freitag, den 3. Februar 1978 um 18 Uhr 15

Madeleine spricht :

" Ich bin nachmittags von 14 Uhr bis 16 Uhr 30 in die Kapelle gegangen, um Jesus anzubeten. Ich bin um 17 Uhr 30 dorthin zurückgekehrt nachdem ich den Kindern, die von der Schule zurückkamen, das Vesperbrot gegeben hatte.

Ich glaube, daß ich mich zur Kapelle hingezogen gefühlt habe, um zu dieser Stunde dorthin zu gehen. Ich höre um 18 Uhr 15 das Läuten in der Kirche. Es war nur eine Person dort. Ich zittere vor Freude, denn ich bemerke, wie das Licht den ganzen Platz des hl. Sakramentes einnimmt wie die vorhergehenden Male ; das heißt : es war weder das hl. Sakrament noch der Altar sichtbar. Dann erschien mir Jesus, der mir die Hände entgegenstreckte, wie um mich zu empfangen.

Ich bin glücklich ; denn ich hatte Jesus als Person seit dem 2. Januar 1976 (Ende der Novene) nicht wiedergesehen. "

Jesus spricht :

" Mache das Kreuzzeichen ! " (Dann erheben sich Seine Augen zum Himmel. Er faltet Seine Hände in Höhe Seiner Brust und sagt :)

" Im Namen Meines Vaters im Himmel. Ich will Ordnung schaffen. Satan verführt dich. Nach dem 9. Tage der Versprechungen, die Ich der Menschheit gemacht habe, ist er gekommen, um Zweifel in Meine Botschaft (*) zu bringen. Aber höre folgendes gut an :

(Jesus sieht mich an :)

" Wenn Gott Vater den Heiligen Michael schickt, geht das Licht immer Seinem Kommen voraus ; und erinnere dich an Meine Worte : Es kommen böse Geister in Meinem Namen, welche euch verführen, und sie kommen sogar in eure Häuser als Engel des Lichtes. Glaubt ihnen nicht ! Sie werden euch irreführen. Seid auf der Hut ! Ihr seid gewarnt. Ihr lebt in einer Zeit, da Satan losgelassen ist mit seiner ganzen Macht. Aber die Zeit ist ganz nahe, da ich den Bösen besiegen werde. "

(Dann läßt Jesus die Hände sinken, um mich zu empfangen. Er lächelt mir lange zu und sagt mir :)

" Du, Madeleine, bist das einzige sichtbare Zeichen für Meine Botschaft. Du wirst nicht mehr in Irrtum fallen. Hinfort befehle ich dir : mache das Kreuzzeichen, sobald ein Licht dir erscheint ! Wenn es Satan ist, wird er augenblicklich verschwinden. "

Jesus lächelt mir lange zu und sagt mir dann :

" Der Friede bleibe bei dir ". Und Madeleine fällt in die Finsternis.

" Die Schwestern waren weggefahren zur hl. Messe in Brucourt ; ich habe angenommen, daß die Türen verschlossen seien. Ich bin schnell nach Hause zurückgekehrt, um zu schreiben und habe mich im Badezimmer eingeschlossen. Nur diese Tür wird mit dem Schlüssel verschlossen. Ich konnte kaum schreiben, so sehr weinte ich, von Satan verführt worden zu sein und daß Jesus in Seiner großen Güte kam, es mir zu sagen. "

(*) - Im Jahre 1976, vor dem Erscheinen von Gérard C., hatte der Priester ihr eines Tages gesagt : " Mißtraue dem Dämon ! Gib acht ! Denn er ist sehr stark ". Sie erinnert sich, ihm geantwortet zu haben : " O, Herr Pfarrer, ich kenne den Teufel nicht. Ich bin ihm niemals begegnet. Ich habe nichts mit ihm zu tun. " Sie Stellte an diesem Tage 3. Februar fest, daß der Priester recht gehabt hatte.

Es ist wichtig zu wissen, daß zwischen den beiden Christus-Erscheinungen, der am 2. Januar 1976 und der am 3. Februar 1978, also im Zeitraum von 2 Jahren, Madeleine mehrere übernatürliche Kundgebungen erhielt, welche sie in Verwirrung ließen. L'Abbé L'Horset, ebenso wie Jesus Christus selbst, haben ihr den teuflischen Ursprung dieser Manifestationen zu erkennen gegeben.

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Note : Anfang 1978 hat ein Sturm das Kreuz des feinen, aus Granit gestalteten Kalvarienbergs von Dozulé zertrümmert und in seinem Falle den schönen Christus fortgerissen, dessen Daumen und Zeigefinger der Hände sich in einer Haltung verbinden, die so symbolisch ist. Fromme Hände legten ihn auf den Boden am Fuße des Kalvarienbergs Dort blieb er liegen bis einige Tage vor dem 28. März 1981. Nur ein kleines Kreuz ersetzt noch den Christus auf der Höhe des Schaftes.

DIE ACHTUNDVIERZIGSTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 7. Juli 1978 um 14 Uhr in der Kapelle

Madeleine :

" Das Licht erscheint mir am Platz des Heiligen Sakramentes, ein wenig größer als gewöhnlich.

Ich mache alsbald das Kreuzzeichen, wie Jesus es voriges Mal verlangt hatte, und ich sage :

"Wenn es Satan ist, so verschwinde er ! "

Sobald ich das Kreuzzeichen gemacht und diese Worte gesagt hatte, habe ich gefühlt, wie sich Friede und Vertrauen meiner bemächtigten. "

Dann erscheint Jesus, lächelt mir zu und sagt mir :

" Sage ihnen, was du siehst ! " " Ich sehe Jesus da sitzen, vor Ihm ein Tisch wie der Altar. Aber der Altar in der Kapelle war dort nicht mehr, das war ein ganz weißer Tisch, wie aus weißem Stein. Auf diesem Tisch waren Bücher geöffnet, sechs oder sieben ; ich weiß es nicht genau. Dann war da ein anderes Buch, gleichfalls geöffnet, das Jesus in Seinen Händen hält. "

Dann sagte Er mir :

" Sei so gut und sage dies laut ! "

(Ich wiederhole jeden Satz :)

" Achtung ! Ihr alle, die ihr die prophetischen Worte, die an euch gerichtet sind, verschleiert haltet, hört ; Das Buch, das ich in Meinen Händen halte, ist das BUCH DES LEBENS, das Mein Vater Mir gegeben hat, zu öffnen. Und auf diesem geweihten und geheiligten Berg, dem Ort, den Er gewählt hat, wird sich alles wieder erneuern. Hier werdet ihr die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, sehen, und siehe, hier wird die Wohnung Gottes unter euch in Erscheinung treten.

Alsdann werden jene sich an die Brust schlagen, die kämpfen und sich weigern, die Worte zu hören, die diese demütige Dienerin gesprochen hat. Ihr, von denen Ich verlangt habe, Meine Botschaft zu verkünden, ihr seid schuldig, die Welt in Unwissenheit zu lassen über das, was demnächst geschehen muß. Stützt euch nicht auf eure eigene Überlegung ! Warum kämpft ihr, da Ich euch Meine dogmatische Gnade gegeben habe ? Ich bitte euch inständig, auf Mich zu hören ! Mein Herz fließt von Barmherzigkeit über ! "

Jesus erhebt sich. Der Tisch verschwindet. Er lächelt mir lange zu. Dann sagt Er mir :

" Sage dem Priester und allen, denen du begegnest, was du gesehen und gehört hast. Du wirst dich den ganzen Tag daran erinnern. "

Dann verschwindet Jesus mit einem Schlag, und " ich falle zurück in die Finsternis ".

DIE NEUNUNDVIERZIGSTE UND
LETZTE ERSCHEINUNG

Freitag, den 6. Oktober 1978 um 9 Uhr 15

Um Christus im Tabernakel zu besuchen, kommt Madeleine um 9 Uhr in die Kapelle. Sie ist allein, und sie spricht :

" Um 9.15 Uhr ist das Licht erschienen. Ich dachte daran, Schwester B. zu holen ; aber ich habe nicht die Zeit dazu gehabt. Jesus ist mir erschienen, die Hände nach mir ausgestreckt, wie um mich zu empfangen. Er sagte mir :

" Mache das Kreuzzeichen ! "

(Er lächelt mir immer zu. Dann faltet Er die Hände und sagt mit trauriger Miene :)

" Bete und tue Buße ohne Unterlaß ! "

(Seine Miene war ernst :)

" Zum drittenmal, Madeleine, bitte Ich dich, Mein Apostel zu sein, indem du die Aufgabe erfüllst, um die Ich dich gebeten habe. Fürchte dich nicht ! Du wirst um Meinetwillen gehaßt sein. Aber nachher erheben sich auch Söhne des Lichts in dieser Stadt. "

(Dann nach einer Stille :)

" Heute siehst du Mich noch ; aber du wirst Mich nicht mehr sehen, und indessen werde Ich dich weiter besuchen durch Meinen Leib und Mein Blut. "

(Nach einer Stille :)

" Aber wenn dieses Kreuz von der Erde erhöht sein wird, dann, wirst du Mich wiedersehen ; denn zu diesem Zeitpunkt werde Ich den Kirchen die Geheimnisse enthüllen, die im BUCHE DES LEBENS, das soeben geöffnet worden ist, aufgeschrieben sind. Sage dem Bischof, was du gesehen und gehört hast. "

(Dann lächelt Jesus mir zu und sagt mir :)

" Trotz Meines Flehens, sei nicht unruhig ! Du besitzt eine Klugheit, die niemand hienieden besitzt. Deine Ruhe und dein Schweigen sind die sichtbaren Zeichen für Mein Wort in dieser Welt, wo die Geschäftigkeit und die Unerschrockenheit herrschen. Möge dein Antlitz immer die Unsichtbare Gegenwart widerspiegeln ! Ich sage dir : Gehorche deinem Oberen ! Er allein ist auf dieser Erde beauftragt, den Willen Meines Vaters zu tun. Wehe aber der gefährdeten Welt weil er zögert. "

Dann lächelt Jesus mir zu und verschwindet.

Anmerkung : Vor dieser Erscheinung hatte Madeleine eine neuntägige Andacht gehalten, um zu wissen, wem sie gehorchen sollte.

- Der Herr hatte wohl gesagt, daß die Zeit nicht mehr sei, in der Er die Toten zum Leben erwecke ; aber der Augenblick sei gekommen, da Er die Geister zum Leben erwecken müsse (31. und 33. Erscheinung). Eine solche Erweckung zeigte sich 1979 zur großen Freude Madeleines ; denn es war die ihres Gatten, dem sie in diesem Jahre ihre Visionen vom Kreuz und die Erscheinungen Christi enthüllte. Ihr Gatte, ein gerader Mann und guten Sinnes, dem seine Frau versicherte, daß sie wirklich das Glorreiche Kreuz gesehen hatte, war zu Tränen gerührt und kniete zum erstenmal nach vielen Jahren nieder und betete in der Kapelle.

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